18. Juli 2020
von admin
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FDP bedauert Verwaltungsratsentscheidung

Die Karlsruher FDP hat die heutige Entscheidung, keine personellen Konsequenzen zu ziehen bedauert. Der Kreisvorsitzende Hendrik Dörr sieht in der Entscheidung eher eine weitere Verunsicherung rund um das Staatstheater, die Sanierung und den Neubau sowie die Belegschaft. „Es ist erstaunlich, wie wenig Empathie der Arzt und Psychiater Dr. Mentrup für Mitarbeitende des Hauses zeigt. Maßnahmen wurden in den vergangenen Jahren viele beschlossen. Nachdem bereits 2015 eine Mediation sowie eine Mitarbeitervereinbarung von 2018 nichts gebracht haben, ist dieses neue Maßnahmenpaket nur noch als Kosmetik und Problemverschiebung in die Zukunft zu verstehen“, so Dörr. „Ministerin Bauer deckt ein offensichtlich menschenunwürdiges Arbeitsklima im Haus; Arbeitsklima scheint für Grüne kein schützenswertes Klima zu sein. Der Verwaltungsrat ist abermals eingeknickt. Dieses Gremium hat offenbar den letzten Rest Vertrauen verspielt; von Kontrollgremium kann angesichts der heutigen Entscheidung kaum noch die Rede sein“, so Dörr weiter.

Zusätzlich billigt der Verwaltungsrat die Baukostensteigerung auf 389Mio, und prognostiziert bereits die Marke der halben Milliarde zu erreichen. „Bald hat das Staatstheater die Baukosten der Elbphilarmonie (866Mio) eingeholt. Es ist unbegreiflich, wie bei diesen zerrütteten Vertrauensverhältnissen der Theaterbau noch reibungslos ablaufen soll“, konstatiert Dörr.

„Ministerin und Oberbürgermeister verdeutlichen ihr gemeinsames Desinteresse für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Mit der neuen Baukostensteigerung unterstreichen beide zusätzlich ihren fragwürdigen Umgang mit Steuergeldern“, so Dörr abschließend.

21. März 2020
von admin
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-Offener Brief- GEMEINDERATSSITZUNG AM 24.3.2020

Sehr geehrter Dr. Mentrup,

die derzeitige Situation verlangt Ihnen und Ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern einiges ab. Eine derart historische Krise kennt kein Vorbild und somit auch nicht „die“ richtige Lösung. Ich habe Respekt vor Ihrer Verantwortung und der Aufgabe, die Sie zu bewältigen haben.

Die Situation ist zu groß und zu bedrohlich für kleinliche Parteipolitik. Im Sinne einer gemeinsamen, verantwortungsvollen Zusammenarbeit zum Wohl der Stadt Karlsruhe und der Bürgerinnen und Bürger, wende ich mich mit diesem Brief direkt an Sie:

Bitte sagen Sie die kommende Gemeinderatssitzung sowie die derzeitigen Gremiensitzungen ab und stellen auf Umlaufverfahren, bzw. digitale, präsenzlose Verfahren um.

Seit die Einladung zur öffentlichen Sitzung kommuniziert wurde, häufen sich die Anrufe, Nachrichten und Emails von Bürgerinnen und Bürgern, die ihr Unverständnis äußern. Ich bin mir sicher, dass Sie und Ihr Stab medizinisch beraten werden. Umso größer ist auch meine Verwunderung, dass eine Ratssitzung, mit verschiebbaren Themen jetzt stattfinden soll. Hinzu kommt, dass Ratsmitglieder zu den Risikogruppen gehören. Sollte die eingeladene Öffentlichkeit kommen, erhöht sich das Risiko für den oder die Einzelne noch mehr. Im Gemeinderat gibt es Mitglieder mit Vorerkrankungen, Mitarbeiter aus dem medizinischen Bereich, die jetzt in ihre Jobs und nicht in den Rat sollten, Eltern mit Kleinkindern und Großeltern… Bei einem ungünstigen Verlauf einer Erkrankung durch das Corona-Virus wie z. B. bei einer Herzinsuffizienz-Vorerkrankung, liegt die Letalitätsrate durchaus bei rund 14%. Dem in Karlsruhe entwickelten Risikorechner covid-o-mat.de zufolge, beträgt das Risiko bei der kommenden Ratssitzung, dass mindestens ein Teilnehmer infiziert wird, mindestens 29,09% bei 75 Teilnehmern (Ratsmitglieder/Verwaltung/Öffentlichkeit). Wir können nur hoffen, das nichts passiert, aber eben nur hoffen!

Zusätzlich ist die Durchführung dieser Sitzung ein schlechtes Vorbild für all diejenigen, die heute noch denken, das „social distancing“ sei wirkunslos. Wall-Street, Verfassungsgericht, G20-Treffen und weitere… all diese Gremien verschieben Präsenzveranstaltungen und der Gemeinderat in Karlsruhe soll tagen? Das ist wenig verantwortlich und nicht nachvollziehbar.

Wenn überhaupt, sollte der Gemeinderat jetzt Maßnahmen bezogen auf die derzeitige Situation sowie einen Nachtragshaushalt für Soforthilfen für Künstlerinnen und Künstler, Vereine, soziale Einrichtungen, Soloselbstständige, Gastronomie und Hotellerie, Handwerk und Kleinbetriebe und weitere mehr im Rahmen seiner Kompetenzen beschließen. Das wäre in dieser Situation vermittelbar und Teil der politischen Verantwortung in solch einer Krisensituation.

Sehr geehrter Herr Dr. Mentrup, ich bin mir der Schwere Ihrer Verantwortung bewusst und bitte Sie, diese jetzt und für die kommende Zeit auch wahrzunehmen. Wir müssen inhaltlich gemeinsam durch diese Zeit und alles Mögliche zum Wohle der Bürgerinnen und Bürger veranlassen.

Bleiben Sie gesund und verantwortlich.

Mit achtungsvollen Grüßen

Hendrik Dörr
-Kreisvorsitzender der FDP-

18. März 2020
von admin
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Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Mitglieder,

auf Grund der aktuellen Lage sowie der Anordnung der Stadt Karlsruhe, sagt die FDP Karlsruhe-Stadt alle Veranstaltungen und auch die Vorstandssitzungen bis auf Weiteres ab.

Es waren sowohl ein Neumitgliedertreffen als auch eine Versammlung zum Landtagswahlprogramm, wie auch ein Infostand und eine Podiumsdiskussion in den nächsten fünf Wochen geplant. Einiges davon auch unter Beteiligung des Bezirksvorsitzenden Stefan Tritschler und der Bundestagsabgeordneten Michael Theurer und Manuel Höferlin, alle sind informiert und befürworten die Absagen.

Als Vorsitzender möchte ich gleichermaßen die Ortsvorsitzenden, AK-Leitungen und weitere Gremienleitungen bitten, Präsenzveranstaltungen abzusagen.

All dies geschieht aus Rücksicht, nicht aus Panik. Die FDP war stets die Partei der praktischen Vernunft und sollte es auch in einer solchen Situation bleiben. Stärken wir gemeinsam den Zusammenhalt der Zivilgesellschaft; achten Sie auf sich und Ihre Lieben, informieren Sie sich über Freunde und Familienmitglieder und helfen, wenn es nötig wird. Aktuelle, seriöse Informationen können Sie der Seite der Stadt Karlsruhe https://corona.karlsruhe.de entnehmen; schützen Sie sich selbst vor grassierenden FakeNews.

Ich danke Ihnen für Ihr Verständnis und hoffe, mich bald mit Neuigkeiten melden zu können.

Ihr

Hendrik Dörr
-Kreisvorsitzender-

8. Januar 2020
von admin
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Bürgerempfang des FDP-Kreisverbands Karlsruhe-Stadt

Sehr geehrte Damen und Herren,

hiermit laden wir Sie zum Bürgerempfang des FDP-Kreisverbands Karlsruhe-Stadt sowie des Ortsverbands Mitte der FDP ein. Wir freuen uns, Sie am

Freitag, den 24.01.2020 um 17:00 Uhr im Café Barco im K-Punkt (Ettlinger Tor Platz 1a, vor dem Staatstheater)

begrüßen zu dürfen.

Der stellvertretende Vorsitzende der FDP-Bundestagsfraktion, Landesvorsitzende der Südwest-FDP und Bundestagsabgeordnete für den Wahlkreis Karlsruhe-Stadt, Michael Theurer wird an diesem Abend aus dem vergangenen Jahr berichten und Ausblicke auf die kommende Arbeit in Bund, Land und Kommune geben.

Wir freuen uns, in ungezwungener Atmosphäre mit Ihnen ins Gespräch zu kommen.

Um besser planen zu können, bitten wir Sie um eine kurze Anmeldung an info@fdp-karlsruhe.de

Mit freundlichen Grüßen

Hendrik Dörr
-Kreisvorsitzender-

18. November 2019
von admin
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Hendrik Dörr als Kreisvorsitzender wiedergewählt

Dörr: „Raus aus unserer Mitte!“

 

Karlsruhe, 13.November2019

Hendrik Dörr ist auf der jüngsten Mitgliederversammlung der Karlsruher Liberalen als FDP-Kreisvorsitzender mit überwältigender Mehrheit wiedergewählt worden. Von 55 stimmberechtigten Mitgliedern erhielt er 53 Ja-Stimmen, bei einer ungültigen und einer Nein-Stimme. In seinem Bericht in der Badnerlandhalle in Neureut unterstrich Hendrik Dörr, den Erfolgbei der vergangenen Kommunalwahl. Inhaltlich stellte Dörr klar, dass er es kaum noch ertrage, vom Verlust der verlorenen Mitte zu hören.„Die Mitte ist nicht verloren, nur CDU und SPD können mit dieser Mitte nicht umgehen. Daher gilt für die Zukunft: Raus aus unserer Mitte!“, so Dörr kämpferisch weiter. Bei den Stellvertretern setzte die FDP auf neuen Schwung. Mit dem Durlacher Ortschaftsrat Dr. Stefan Noé, Stadträtin Annette Böringer und JuLi-Mitglied Nikolai Ditzenbach, bekam die Kreispartei gleich drei neue Stellvertreter. Ditzenbach versprach, sich für eine neue Lebendigkeit der Partei einzusetzen, Noé stellte die Dynamik der Partei in den Mittelpunkt und Böringer versprach, die notwendige Verbindung zwischen Partei und Fraktion zu gewährleisten. Ihre Arbeit in der Fraktion beschrieb sie als „Herausforderung“. Frank Voigt als Schriftführer rundete die Reihe der neuen Gesichter im geschäftsführenden Vorstand ab. Mit überwältigender Mehrheit wählten die Mitglieder Carmen Janner-Werner erneut zur Schatzmeisterin. Der Vorstand, der durch 16 weitere Beisitzer ergänzt wird, ist auf zwei Jahre gewählt und wird somit sowohl die anstehende OB-Wahl, die Landtagswahl im Frühjahr 2021 sowie eine Bundestagswahl begleiten. Alle Beteiligten freuten sich auf die vor ihnen stehenden Aufgaben.

v.l.n.r.: Dr. Stefan Noé, Annette Böringer, Nikolai Ditzenbach und Hendrik Dörr