7. Januar 2017
von admin
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Auszug aus der Rede von Michael THEURER: Die Digitalisierung erfasst alle Lebensbereiche. #3K17

DIGITALISIERUNG – Auszug aus der Rede des Landesvorsitzenden Michael THEURER vom 115. Landesparteitag der FDP Baden-Württemberg.

 05.01.2017 –

„Die Digitalisierung wird als vierte industrielle Revolution bezeichnet. Es ist aber keine Revolution, die auf die Industrie beschränkt ist. Sie erfasst alle Lebensbereiche.

Aus dem Internet der Dinge (dem Internet of things) wird das Internet of everything.

Bereits bei der Landesvertreterversammlung in Donaueschingen habe ich darauf
hingewiesen, dass in der Finanzindustrie nach Schätzungen des Bundesfinanzministeriums 400.000 der insgesamt 640.000 Beschäftigten im Zuge von Fintech-Innovationen wie etwa „Robo-Advisern“ wegrationalisiert werden könnten.

Oder nehmen wir den Bereich der Logistik. Beim autonomen Fahren denkt im Moment jeder vor allem an den Pkw. In der Logistikbranche sind in Deutschland ca. 2,7 Millionen Menschen beschäftigt. Wie viele Arbeitsplätze aber können gesichert werden, wenn Versandunternehmen wie DHL oder Amazon eigene Postdrohnen einsetzen und die Lkw fahrerlos unterwegs sind?

Die erwarteten Veränderungen werden zurecht als Disruption bezeichnet. Nach allem was wir wissen, wird kein Stein auf dem anderen bleiben. Ein chinesisches Sprichwort sagt: „Wenn der Wind des Wandels weht, bauen die einen Mauern, die anderen Windmühlen.“

In Baden-Württemberg nehmen manche diese Metapher zu wörtlich, in den USA auch.
In Baden-Württemberg das mit den Windmühlen, in den USA das mit den Mauern.

Aber Spaß beiseite:
Die Disruption, die durch die technologische Entwicklung ausgelöst wird, erfordert sofortiges und entschlossenes Handeln. Das beginnt beim Zugang zum Highspeed Internet. Bei den Glasfaseranschlüssen in
der Fläche ist Deutschland Schlusslicht unter den Industrieländern. Das wollen wir ändern.

Minister Dobrindt sollte sich als Digitalminister lieber darum kümmern als um die vermurkste Maut!

In Stockholm, Tallinn und Korea startet dieses Jahr 5G. Bei uns soll das erst in zehn Jahren in die Fläche. Da muss Tempo gemacht werden!“

Die komplette Rede von Michael THEURER finden Sie hier: http://www.fdp-bw.de/docs/theurer_lpt3k17_web.pdf

 

Pressemitteilung FDP-BW vom 05.01.2017

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9. Dezember 2016
von admin
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Karlsruher Stadtrat Tom Høyem zum zweiten Mal als Wahlbeobachter für Deutschland im Einsatz

Karlsruher Stadtrat Tom Høyem zum zweiten Mal

als Wahlbeobachter für Deutschland im Einsatz

Mazedonien-Reise vom 7. bis 14. Dezember

Karlsruhe/Mazedonien. Mitten in Europa liegt Mazedonien. Am 11. Dezember stehen in dem krisengebeutelten Balkan-Staat die Parlamentswahlen an. Für den Karlsruher Stadtrat und überzeugten Europäer Tom Høyem zum zweiten Mal ein Auftrag, für Deutschland als Kurzzeitwahlbeobachter im Einsatz zu sein. Vom 7. bis 14. Dezember ist der 75-Jährige deshalb in Mazedonien, um gemeinsam mit anderen Engagierten zu beobachten, ob die Abstimmung fair und demokratisch verläuft.

„Wahlbeobachtung ist ehrenamtlich und wird nicht vergütet“, sagt der gebürtige Däne Tom Høyem, der als Wahlbeobachter im Auftrag Dänemarks in mehr als 20 Jahren schon 20 Missionen gemeistert hat. „Das erste Mal war ich 1987 in Bosnien“, berichtet Høyem, der seit 1. September 2015 die deutsche Staatsbürgerschaft hat.

wahlbeobachterhoyem

 

Erst vor kurzem reiste der Wahlkarlsruher, der Direktor der Europäischen Schule Karlsruhe a.D. ist, für ein Wahlbeobachter-Seminar eigens nach Berlin. Im Auswärtigen Amt bekam er interessante Informationen: „Zum einen, dass die Zahl der Bewerber für die ehrenamtliche Wahlbeobachter-Tätigkeit sieben Mal höher ist als die derer, die im Wahlbeobachterpool aufgenommen werden können.“ Und zum anderen, dass er der erste „Ausländer“ sei, der auf Empfehlung der Regierung eines anderen Landes (Dänemark) akzeptiert wurde. „Auch deshalb ist es mir eine Ehre, jetzt für Deutschland nach Mazedonien zu reisen“, blickt Høyem auf seinen bevorstehenden Einsatz, der nicht einfach zu werden scheint.

„Mazedonien ist weder EU- noch NATO-Mitglied und auch keines des Schengener Abkommens. Dennoch ist es extrem wichtig für Deutschland und für Europa“, ist Høyem überzeugt. Das Land sei der Schlüssel dazu, um die Zahl der Flüchtlinge, die aus Griechenland von der Balkanroute kommen, zu regulieren. „Mazedonien hat viele Minderheiten und ernsthafte Probleme mit Korruption und politischen Kontroversen“, berichtet Høyem. Die ursprünglich für Juni 2016 geplanten Parlamentswahlen seien zum einen durch den Druck der EU verschoben worden und zum anderen, weil die Opposition diese auch boykottiert habe. Die EU kritisiere Mazedonien immer wieder für Korruption und Wahlbetrug.

Obwohl Mazedonien schon EU- Beitrittskandidat seit 2005 ist, sind die Aussichten, EU-Mitglied zu werden, aktuell schlecht. Aus EU-Sicht muss jetzt erst einmal bei den vorgezogenen Parlamentswahlen am 11. Dezember das sogenannte Pržino-Abkommen vom 2015, das unter anderem einen glaubwürdigen Urnengang vorsieht, umgesetzt werden. „Es war schon mehr als schwierig, die letzte Wahl als ‚frei und fair‘ zu bezeichnen“, sagt  Høyem. Einer der Kandidaten für die Regierungspartei habe acht Jahre in einem deutschen Gefängnis als Kriegsverbrecher verbracht. In Mazedonien gelte er als Nationalheld. „Die Grenzen und Beziehungen zu Albanien und Kosovo sind kompliziert und Mazedonien ist in vielerlei Hinsicht ein Spiegel für die Probleme Europas.“ Genau das sei der Grund, warum die Wahlbeobachtung durch die OSZE so wichtig für den Übergang zur Demokratie und die Entwicklung in Mazedonien und in Europa ist.

Weitere Informationen über Tom Høyem finden Sie auch unter http://tom-hoyem.eu/

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21. November 2016
von admin
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Karlsruhe ist Spitzenkandidat! – Michael Theurer auf Platz eins der Landesliste Baden-Württemberg

„Das zentrale Argument für die Wahl Donald Trumps war die Wut in der Mitte der Gesellschaft. Und genau für diese vergessene Mitte wollen wir uns einsetzen“, so Michael Theurer, MdEP am vergangenen Samstag auf der Landesvertreterversammlung in Donaueschingen. Dieses und weitere Argumente rund um Digitalisierung, Europa und Steuerpolitik brachten Michael Theurer, Mitglied des Europaparlaments und Landesvorsitzender der Freien Demokraten-FDP Baden-Württemberg den Spitzenplatz auf der Landesliste zur Wahl des Bundestags im September 2017. „Mit dem Spitzenkandidaten in unserem Wahlkreis kommt Karlsruhe kommunal und überregional eine hohe Bedeutung zu. Ich freue mich auf den Wahlkampf“, stellt Kreisvorsitzender Hendrik Dörr fest. „Auch unser Nachbarkreisverband Karlsruhe-Land ist mit Dr. Christian Jung auf Listenplatz 12 gut vertreten. Jetzt gilt es, das Vertrauen der 400 Delegierten vom vergangenen Wochenende zu bestätigen und das Vertrauen der Wählerinnen und Wähler zu gewinnen“, so Dörr abschließend. Mit derzeit konstanten 6% stehen die Freien Demokraten bundesweit in den Umfragen stabil. Es gilt nun, das Wahlziel 8%+X ins Auge zu fassen und dafür zu kämpfen, dass die liberale Stimme im Bundestag wieder gehört wird.

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