FDP bedauert Verwaltungsratsentscheidung

Die Karlsruher FDP hat die heutige Entscheidung, keine personellen Konsequenzen zu ziehen bedauert. Der Kreisvorsitzende Hendrik Dörr sieht in der Entscheidung eher eine weitere Verunsicherung rund um das Staatstheater, die Sanierung und den Neubau sowie die Belegschaft. „Es ist erstaunlich, wie wenig Empathie der Arzt und Psychiater Dr. Mentrup für Mitarbeitende des Hauses zeigt. Maßnahmen wurden in den vergangenen Jahren viele beschlossen. Nachdem bereits 2015 eine Mediation sowie eine Mitarbeitervereinbarung von 2018 nichts gebracht haben, ist dieses neue Maßnahmenpaket nur noch als Kosmetik und Problemverschiebung in die Zukunft zu verstehen“, so Dörr. „Ministerin Bauer deckt ein offensichtlich menschenunwürdiges Arbeitsklima im Haus; Arbeitsklima scheint für Grüne kein schützenswertes Klima zu sein. Der Verwaltungsrat ist abermals eingeknickt. Dieses Gremium hat offenbar den letzten Rest Vertrauen verspielt; von Kontrollgremium kann angesichts der heutigen Entscheidung kaum noch die Rede sein“, so Dörr weiter.

Zusätzlich billigt der Verwaltungsrat die Baukostensteigerung auf 389Mio, und prognostiziert bereits die Marke der halben Milliarde zu erreichen. „Bald hat das Staatstheater die Baukosten der Elbphilarmonie (866Mio) eingeholt. Es ist unbegreiflich, wie bei diesen zerrütteten Vertrauensverhältnissen der Theaterbau noch reibungslos ablaufen soll“, konstatiert Dörr.

„Ministerin und Oberbürgermeister verdeutlichen ihr gemeinsames Desinteresse für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Mit der neuen Baukostensteigerung unterstreichen beide zusätzlich ihren fragwürdigen Umgang mit Steuergeldern“, so Dörr abschließend.

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