Bürgergespräch in Neureut- Kirchfeld

| Keine Kommentare

Trotz widriger Wetterverhältnisse war es möglich geworden, den“ Treffpunkt vor Ort in Neureut-Kirchfeld“ und einen regen Informationsaustausch mit den Bürgerinnen und Bürgern durchzuführen. Mit dieser Veranstaltung ging es vor allen Dingen darum, Bürgerwille sicht- und hörbar zu machen. Im Beisein von Frau Buchleither als Vertreterin des Bürgervereins Siedlergemeinschaften und interessierten Bewohnern aus Kirchfeld wurden Themen diskutiert, die in besonderem Maße die Menschen in diesem Ortsteil bewegen.
 
Teffp Kirchf Nord 220314_2Wie wichtig solche Gespräche sind wurde deutlich, an den Diskussionsbeiträgen seitens der Betroffenen. In Anlehnung an die vor einigen Monaten in Kirchfeld stattgefundene Bürgerversammlung war das Thema Verkehrssicherheit ein wichtiger Diskussionspunkt. Tempo 30 oder Tempo 40 auf der Abraham-Lincoln-Allee und Blankenlocher Weg, was derzeit als Lösungsansatz im Gespräch ist, wurde erörtert und Vor- und Nachteile abgewogen. Vorteil für Tempo 40 würde die Möglichkeit ergeben, einen Zebrastreifen anzubringen. Zur Folge hätte dies, dass dadurch eine nicht unerhebliche Anzahl von Verkehrsschildern aufgestellt werden müssten. Als Gegenargument für das Belassen von Tempo 30 wurde angeführt, dass dieses Tempolimit in ganz Neureut-Kirchfeld gilt. Zur Sicherheit und unterstützend sollten weitere Warnpiktogramme “ Achtung Kinder“ aufgebracht werden.
 
Dem vorgetragenen Wunsch von Anliegern zur Sicherheit ihrer Schulkinder im Bereich Abraham-Lincoln-Allee einen gesicherter Radweg zu installieren, konnte man mit der Erklärung, dass in Tempo-30-Zonen keine Radwege möglich sind, leider nicht nachkommen. Um dennoch eine weitere Möglichkeit anzubieten, die Sicherheit gerade für die Schulkinder zu erhöhen, hat die FDP-Fraktion den Antrag gestellt, den Waldweg zwischen Abraham-Lincoln-Allee / Blankenlocher Weg Richtung Waldschule zeitnah verkehrssicherer herrichten zu lassen, wie dies an diesem Vormittag ebenfalls gewünscht wurde. Der Fraktionsvorsitzende Klaus Merz stellte auf Nachfrage eines Bürgers unmissverständlich klar, dass sich die FDP-Fraktion zur Einführung einer Gemeinschaftsschule bekennt. Die hierfür notwendigen Vorgaben und Voraussetzungen müssen jedoch geschaffen und erfüllt sein.
 
Wo die Menschen in Kirchfeld besonders der Schuh drückt, zeigte die umfangreiche Diskussion zum geplanten Gewerbegebiet. Befürchtungen seitens der Bewohner, dass insbesondere durch Schwerlastverkehr die Lärm-, Schmutz- und Verkehrsbelastung im Wohngebiet zunimmt, wurden mehr als deutlich artikuliert. Zu dieser Problematik gibt es seitens der FDP eine klare Meinung: Dieses Gewerbegebiet kann und darf nur ausschließlich von der Linkenheimer Landstraße her verkehrsmäßig erschlossen werden, dies ist eine unabdingbare Voraussetzung; das gleiche gilt für die Festlegung der Gebäudehöhen in Nachbarschaf t zur bereits bestehenden Wohnbebauung!
 
Ein weiterer, nachvollziehbarer und verständlicher Wunsch war die Einrichtung eines Bürgertreffpunktes in Neureut-Kirchfeld. Hier wird die FDP-Fraktion der Ortsverwaltung den Vorschlag unterbreiten zu überprüfen, inwieweit z.B. in der nun erweiterten Waldschule, in der Kaserne oder im Seniorenzentrum Räumlichkeiten für einen solchen Bürgertreffpunkt zur Verfügung gestellt werden könnten.
 
Eine geplante Ausweitung der bestehenden Buslinien soll die Voraussetzung dafür schaffen zukünftig z.B. Rathaus und Hauptfriedhof von Kirchfeld aus besser anfahren zu können. Auch ein Fahrkartenautomat wäre ein weiteres, sinnvolles Service-Angebot. Dass es in Kirchfeld nach wie vor keine Postfiliale gibt, wurde wiederum sehr kritisch angemerkt und eine Lösung berechtigterweise eingefordert. Die FDP wird deshalb ihre Bemühungen weiterhin forcieren, um dieses leidige Thema im Sinne der Bürgerschaft endlich zum Abschluss zu bringen.
 
Ein wichtiger Fingerzeig für unsere kommunalpolitische Arbeit vor Ort war diese Veranstaltung in Neureut-Kirchfeld für alle Beteiligten. Sie hat mehr als deutlich gemacht, wie wichtig es ist, dass Probleme direkt vor Ort im Gespräch mit den Bürgerinnen und Bürgern diskutiert und an die politischen Vertreter im Ortschaftsrat herangetragen werden können. Die FDP wird deshalb auch zukünftig solche Bürgergespräche durchführen und nach gemeinsamen Lösungsansätzen suchen.
 
Die nächste Gelegenheit bietet sich bei einem weiteren “ Treffpunkt vor Ort“-Neureut Nord und Süd, bereits morgen, Freitag, den 11. April um 17.00 Uhr beim Adolf-Ehrmann-Bad. Alle Interessierten sind hierzu recht herzlich eingeladen!
 
Ihre Neureuter FDP

Schreibe einen Kommentar