Kreisvorstand

 

Geschäftsführender Vorstand

Hendrik B. Dörr
Hendrik B. Dörr

Kreisvorsitzender

 

Prof. Dr. Dr. Hannes Schierle
Prof. Dr. Dr. Hannes Schierle

Stv. Kreisvorsitzender

 

Christoph_Schneider
Christoph Schneider

Stv. Kreisvorsitzender

 

Thomas Konanz
Thomas Konanz

Stv. Kreisvorsitzender

 

Carmen Janner-Werner
Carmen Janner-Werner

Schatzmeisterin

 

Thomas Kalesse
Thomas Kalesse

Schriftführer

Kreisvorstand (Beisitzer)

Udo Beuke
Christoph Bier
Otmar Böhmer
Dr. Horst Dilger
Raul Glavan
Dr. Ulrike Heiden
Ferdinand Herfeldt
Thomas H. Hock
Dr. Ulrich Janosovits
Moritz Klammler
Dieter König
Hubert Lechner
Klaus Merz
Thomas Nattrodt
Markus Werner
Dr. Wolfgang Zwirner

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2 Kommentare

  1. Hallo zusammen,

    zur falschen Darstellung der Terminangaben kam es aufgrund einer Fehlkonfiguration nach einem Update der Software, die im Hintergrund für diese Homepage verwendet wird (WordPress). Der Fehler sollte nun für alle Besucher behoben sein und wir bitten, das Problem zu entschuldigen.

    Mit liberalen Grüßen
    Christian Mandery aus dem Admin-Team

  2. Zur Kenntnis an den Kreisvorstand der FDP

    Helmut Röhm                                                     Karlsruhe, 16.05.2017
    Hinterm Zaun 16
    76228 Karlsruhe
    (Gymnasiallehrer i.R. – FDP Mitglied)
     
    An den Landesvorsitzenden der FDP
     
                                          Sehr geehrter Herr Theurer,
     
    eines der wichtigsten Themen im anstehenden Bundestagswahlkampf ist für die FDP bekanntlich die Bildungspolitik.
     
    Ich gestatte mir, – als Anregung gedacht – Ihnen meine Gedanken dazu mitzuteilen.
     
    A.) Zur Zeit dominiert in den meisten Bundesländern in den Schulen und zwar  in zunehmendem Maße die dem Egalität‘- Gedanken der linken Parteien um jeden Preis verpflichtete Pädagogik der „Schülerselbstbeschulung“ ; verwirklicht in der in der Nachfolge zur gescheiterten Gesamtschule neu konzipierten Gemeinschaftsschule insbesondere in Baden-Württemberg.
     
    Diese Abkehr von der bewährten Pädagogik unseres vielgliedrigen Schulsystems, das die Grundlage für unsere überaus erfolgreiche „technische , wirtschaftliche Situation“ – unseren Wohlstand bisher bildet, und als Folge die Einführung einer bislang ungeprüften – von erfahrenen Pädagogen in höchstem Maße in Frage gestellten – „neuen Pädagogik“ ist unverantwortlich und bedeutet eine große Gefahr für das Bildungsniveau und damit für die technische, wirtschaftliche Leistungsfähigkeit, den Wohlstand unseres Landes.
     
    Äußerst bemerkenswert , ja höchst bedenklich ist die geistige Basis, auf die sich die Pädagogik für die Gemeinschaftsschule gründet. Danach gilt es als tendenziell autoritär und repressiv, wenn Schule Kinder in Klassengemeinschaften zusammenfasst und ihnen abverlangt, sich in die gemeinsame Kultur lernend hineinzufinden und obendrein dem archaischen Frontalunterricht ausgesetzt zu sein. Stattdessen redet man von “Selbstentfaltung“, als sei das Kind ein Pflänzchen, das sich in guter Umgebung von selbst entwickelt. Entsprechend schafft man in Baden-Württemberg bislang zumindest in den Gemeinschaftsschulen den Klassenunterricht ab, vereinzelt die Kinder an isolierten Arbeitsplätzen und nennt dies „selbstgesteuertes Lernen“. Das ist schlicht gegen alle Erkenntnisse von Humanwissenschaften und Entwicklungs-Psychologie: Der Mensch lernt nur mit und von anderen.
    In der neuen Schulart wird der Lehrer zum “Lernbegleiter“, der Schüler hat weitgehende Freiheiten bezüglich eigener Tätigkeit , Stoffauswahl, Lernmittel , auf Leistungskontrollen sprich „Klassenarbeiten“ wird verzichtet , der Schüler bekommt keine Zeugnisnoten, wird nie “Sitzenbleiber“, die Eltern bekommen ausführliche Berichte über „Lernfortschritte“.

    All dies mag aus Schüler- und Elternsicht höchst erfreulich erscheinen. Die ernsthafte Frage allerdings bleibt: Was lernt der Schüler mit der „neuen Pädagogik“ in dieser Gemeinschaftsschule wirklich ?
    Erfahrene Pädagogen sind bei dieser Frage mehr als skeptisch!

    Bis zur Klärung dieser Frage durch unabhängige wissenschaftliche Untersuchungen ist die Einführung dieser Pädagogik und damit insbesondere auch der Ausbau der Gemeinschaftsschule unverantwortlich.

    Ich fände ich es äußerst wichtig, wenn die FDP diese Klärung in aller Öffentlichkeit eindrucksvoll einfordern würde; zumal insbesondere alle Skeptiker und die durch die Anforderungen dieser Pädagogik sehr belasteten Lehrer sicherlich beeindruckt sein werden !

    B.) M.A.n. ist der wichtigste Punkt beim Thema Bildungspolitik : „Verbesserung des Unterrichts durch bewährte Pädagogik ( inclusive des dringlichen Einbezugs der Informationstechnologie !)und die Aufwertung aller Schularten unseres  bewährten vielgliedrigen Schulsystems“.

    Zur Zeit herrscht in den Köpfen der allermeisten Eltern ja immer noch die überkommene Vorstellung : “Nur das Abitur und danach das Studium garantieren für die Zukunft unserer Kinder gutes Einkommen, sozialer Aufstieg, ein glückliches Leben.“

    Angesichts der dadurch erzeugten steil ansteigenden Tendenz bei der Berufswahl : “Weg vom Handwerk, der Wirtschaft, der Industrie, den sozialen Tätigkeiten und hin zum “Abitur für alle“ ist es kein Wunder, dass sich ein folgenschwerer Bewerbermangel in nahezu allen beruflichen Feldern und sich für die Universitäten durch die Unzahl überforderter Studenten drastische Senkung ihres Ausbildunsniveaus zwangsweise ergibt.

    Dieses Denken muss demnach unbedingt verändert werden. Die FDP wäre m.A.n. daher gut beraten, intensiv für die Aufwertung der Realschule und der Hauptschule in der Öffentlichkeit zu werben.

    Im Verbund mit Handwerk, Wirtschaft und Industrie  muss aufgezeigt werden, dass „Handwerk und Tätigkeit in der Industrie , im sozialem Bereich goldenen Boden haben“ und dass die Tätigkeit in diesen Bereichen nicht geringeres Ansehen verdient als die akademische Laufbahn, die -falls  gewünscht – angesichts der bewährten Durchlässigkeit unseres Schulsystems in jedem Fall erreichbar ist.
     
                                                       Sehr geehrte Herr Theurer,

    ich hoffe sehr, dass ich Ihnen mit meinen Ausführungen “ nicht unnötigerweise  allzuviel kostbare Zeit geraubt habe!“

    Ich grüße Sie und wünsche Ihnen weiterhin viel Erfolg bei Ihrem großen Engagement für  die FDP und damit verbunden für eine gute Zukunft unserer Gesellschaft, in der jedermann nicht vom Staat gegängelt, stattdessen im Notfall unterstützt wird und/aber eigeninitiativ frei leben kann.

                                                            Helmut Röhm
     
     
     

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