Fächerbad-Wahnsinn

FDP fordert Rücknahme der neuen Preisgestaltung

Die neue Preisgestaltung im Fächerbad ist inakzeptabel. Eine Erhöhung von Preisen wird immer wieder nötig sein, eine Zerschlagung der Tarifstrukturen mit dem Wegfall einer Jahreskarte ist nicht hinnehmbar. „Änderungen und Neuerungen bergen Chancen und Schwierigkeiten, aber bestehende Vereinbarungen zu missachten, ist nicht hinnehmbar“, protestiert Stadtrat Thomas H. Hock. „Geschäftsführung und Bäderdezernent müssen jetzt handeln und die Tarifänderungen stoppen“, fordert Hock.

Es besteht eine Vereinbarung zwischen u.a. dem Bürgerverein Waldstadt e.V. und dem Fächerbad. Darin sind die Belange für Gesundheit, Freizeit, Familie und Sport in Bezug auf die Nutzerinnen und Nutzer des Fächerbades geregelt. Zusätzlich ist eine Informationspflicht von Seiten des Badbetreibers gegenüber dem Bürgerverein in Form eines Beirats geregelt. Sowohl die neuen Preise und Strukturen, wie auch die Änderung der Geschäftsführung wurden dem Bürgerverein trotz schriftlicher Anfrage nicht mitgeteilt. Dies widerspricht den geltenden Vereinbarungen und dem transparenten Dialog.

„In diesem Licht sehen die Beschwerden der Nutzerinnen und Nutzer ganz anders aus“, führt Hock aus und fordert „Bürgermeister Martin Lenz muss umgehend Stellung beziehen. Das Image des Bades und der Sportstadt steht auf dem Spiel!“

Die FDP-Fraktion fordert,…

1) …Preisänderungen und Modalitäten zurückzunehmen.
2) …Geschäftsführer Oliver Sternagel auf, sein Konzept in enger Absprache mit dem Beirat zu korrigieren.
3) …Dezernent Martin Lenz auf, Stellung zu den Vorgängen zu beziehen und sich für die Nutzerinnen und Nutzer einzusetzen.

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